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Reto Hänni freut sich Dir hilfreiche Inputs und Tipps zu geben, um Dir das Leben zu erleichtern, rund um Deine Oberflächen und der darunter liegenden Technik.
VOR, WÄHREND und NACH dem Bauen
Liebe/er reader
Ja - wie gross ist sie?
Ich freue mich immer wieder mit welcher Palette wir als Plattenleger auftrumpfen können. Plattenleger bedeutet nicht einfach nur Platten-Legen. Plattenleger ist einfach ein Oberbegriff für eine Berufsrichtung, die im Rahmen einer 3-jährigen Ausbildung mit einem Eidgenössischen Abschluss gefeiert und zelebriert wird. Da wird Dir genau eingetrichtert, was zu tun ist und was nicht zum Plattenlegen gehört.

Gut - soweit voll einverstanden. Die Ausbildung ist top als Grundlage für die weiteren Schritte. Zuerst mal das Fundament festigen und die Grundschritte vertiefen. Nun bist Du ungefähr 25 Jahre alt und hast im Beruf alles erlebt, was der Plattenleger in der Regel so zu können hat. Der Weg ist geebnet, der Trampelpfad im Weizenfeld ist nun sichtbar.
Jetzt geht der Alltag los.

Versetze Dich jetzt doch mal in die Lage des 25ig-jährigen:
Du sitzt am Morgen vor der Arbeit am Frühstückstisch, rührst mit müden Augen in deinem Kaffee, kurz vor Aufbruch zur Arbeit.
Eigentlich hast Du in deinem Beruf vermeintlich schon alles gesehen und erlebt!
Schei..e, jetzt bin ich 25ig, bis zur Pension mit 65ig dauert es jetzt noch … genau 40 Jahre.
Nein, 40 Jahre immer das Gleiche tun. No way! Da kommt doch die Frage auf:

«Wie gross ist Deine Spielwiese?»
Da passiert doch etwas in Dir, wenn Du dir die Frage stellst.
Gehen wir zurück zu unserem 25ig-jährigen ausgebildeten, voll motivierten Plattenleger am «Zmorgetisch». Das ist doch völlig verständlich, dass Dieser sich nach dem Ausmalen seiner «nochmals 40 Jahre Vorstellung» eine andere Arbeitsrichtung sucht. Ist doch klar, mit solchen Perspektiven, dass es Dir den «Verleider» anhängt. Der 25ig-jährige ausgebildete Plattenleger, ausgestattet mit handwerklichen Fähigkeiten wird den Beruf an den Nagel hängen. Und genau das regt mich auf und ist unnötig, wenn er die Perspektiven sehen würde.
«Plattenleger ist nicht nur Platten-Legen»
Dazu musst Du aber Dein Spielfeld mal kennen. Wo kommt genau die Seitenlinie? Wo überschreite ich diese Linie nicht. Dabei wäre das Plattenleger-Spielfeld unfassbar gross. Nur viele sehen das nicht.

Wie auch? Wenn es Dir keiner zeigt und vorlebt. Aber eben - dafür bin ich ja da, respektive als Vorzeigebeispiel «Hänni AG». «Wir brauchen den 25ig-jährigen», jeder der abspringt hat nicht gemerkt, dass wir den geilsten Beruf der Welt haben. Das lasse ich nicht zu!

Es hat einen Grund, dass wir bei «Hänni AG» eine solche Entwicklung geschafft haben. Ich investiere meine volle Kraft in die Entwicklung des Plattenlegers. Obwohl, das ist eigentlich eine blöde Aussage. Es geht nicht um den Plattenleger per se. Es geht um Handwerker, die bereit sind, das gewohnte Spielfeld zu verlassen und etwas nie Dagewesenes mit uns zusammen zu machen. Oder findest Du etwa, dass man als Plattenleger einen Liftschacht abdichten soll? Oder einen 100-jährigen Kirchenboden mit Sanierung der Fugen nach altem Vorbild wieder in Schuss bringt und im Anschluss den Kunststein schleift. Alles Arbeiten, die nicht zum Plattenleger-Standard gehören.
Und das bin im Falle nicht ich, der das befiehlt!

Das sind die Mitarbeiter, die echten Bock auf solche Herausforderungen haben. Und auch wir greifen manchmal in die Schei... und ziehen einen Schuh voll raus. Aber wer die Seitenlinie verlässt, bewegt sich nicht mehr auf dem ausgelutschten Pfad, wo nichts mehr passieren kann. Aber glaube mir, das macht das Arbeiten spannend, herausfordernd und vollkommen.

Jeder steckt sich sein Spielfeld selbst ab, so wie er will.
«Hänni AG» bietet nur die Rahmenbedingungen und Perspektiven dazu. Ich stelle Dir in der nächsten Zeit immer wieder ein paar Beispiele vor, damit Du ein Gefühl bekommst, was ich damit genau meine. Alles klar?

Noch etwas; der folgende Beitrag kannst Du bequem als Video anschauen oder auch als Podcast im Auto anhören.
Den Link dazu findest Du im Beitrag.
So helfe ich Dir die Lesezeit zu verkürzen und der Langeweile im Stau entgegenzuwirken.

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Social Media und Handwerk? Ja klar doch! Jetzt hat Betim, unser Lehrling das Wort! Ab sofort wird Betim von seinem Berufsalltag berichten und Einblicke gewähren, die sonst nur für internen Gebrauch sind.

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Du siehst, es passiert im Moment nicht nur viel in der Welt da draussen, sondern auch bei uns. Ich freue mich auch immer wieder auf Rückmeldung und vor allem heute würde mich interessieren, wie bei Dir das Videoformat ankommt. Ich möchte in Zukunft immer mehr Beiträge als Video oder Podcast gestalten. Das gibt die Möglichkeit einen Beitrag auch mal im Auto zu hören, anstelle lange Zeit vor dem Compi zu verbringen. Ich wünsche Dir eine zentrierte Herbstzeit und bis zum nächsten Input-Mail.
mit Leidenschaft zum Wohlgefühl grüsst Dich herzlich
Reto Hänni
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