Johanneskirche: historischer Bodenbelag aufgefrischt

Der Bodenbelag aus 100-jährigen quadratischen Kunststeinplatten in der Johanneskirche im Zürcher Kreis 5 wird von Fachmännern der Hänni AG einer fundierten Ausbesserung und Reinigung unterzogen.
Der Bodenbelag aus 100-jährigen quadratischen Kunststeinplatten in der Johanneskirche im Zürcher Kreis 5 wird von Fachmännern der Hänni AG einer fundierten Ausbesserung und Reinigung unterzogen.

Johanneskirche: historischer Bodenbelag aufgefrischt

Nähe Limmatplatz, im Herzen des Zürcher Kreis 5, steht die altehrwürdige dreischiffige Johanneskirche. Der Bau wurde kurz vor der Jahrhundertwende zu 1900 erbaut und vom Basler Architekten Paul Reber dem Renaissancestil nachempfunden. Der Bodenbelag – bestehend aus über 100-jährigen quadratischen Kunststeinplatten – wies Abnutzungs- und Alterserscheinungen auf. Die Bauherrschaft, der Bereich Immobilien der reformierten Kirchgemeinde Zürich, beschloss, dass eine Nachbesserung inklusive Grundreinigung angezeigt war. Nicht nur bargen lose Bodenplatten Sturzgefahr, gerissene und ausgebröckelte Fugen erschwerten zudem die Alltagsreinigung und die in die Jahre gekommene Versiegelung auf dem Kunststein mochte mittlerweile auch den ästhetischen Ansprüchen nicht mehr zu genügen. Die Hänni AG wurde mit der Sanierung und Reinigung des Kirchenbodenbelags beauftragt. Die grosse Herausforderung: Die Kirchenorgel mit historischen Originalelementen musste unter allen Umständen vor Staubablagerungen bewahrt werden. Das Instrument wurde fachgerecht abgedeckt, bevor sich die Team-Mitglieder der Hänni AG an die Ausfräsung der Fugen und Nacharbeitung der Plattenflanken machten. Ganz nach historischem Vorbild wurde der Bodenbelag neu verfugt. Anschliessend wurde der gesamte Kunststeinbelag einer fachgerechten Grundreinigung unterzogen, wobei die alten Siegelschichten abgelöst und entfernt wurden, ohne jegliche Beschädigung des Kunststeinbelags. Um die Oberfläche wieder für die tägliche Reinigung aufzubereiten und vor Schmutz zu schützen, wurde der Kunststeinbelag mit einer Imprägnierung versehen. Das Resultat: Man blieb dem historischen Bodenbelag treu, liess ihn aber in neuem Glanz erstrahlen; und die Orgel konnte schadlos wieder in Betrieb genommen werden.